Finanzielle Nothilfen und Investitionen in Schulen, Medizinische Versorgung, Hygiene und Waisenhäuser sind wichtig für Uganda, werden gern angenommen, bringen aber selten Entwicklung. Vor allem auch kulturell bedingt werden Fassaden aufgebaut, Probleme nicht angesprochen und Veränderungen verweigert. Das führt viele junge Ugander in Starre und Hoffnungslosigkeit.

Deshalb sehen wir parallel zur materiellen Hilfe die Notwendigkeit neuer Sichtweisen, einer Veränderung von inneren Haltungen und die Überwindung von Traumata, durch 40 Jahre gewaltsamer Auseinandersetzungen in Uganda. Dazu braucht es authentische ugandische Personen, die solche Veränderungsprozeße kulturell angemessen multiplizieren können. Wir wollen mehr Ugander erleben, die ihre Möglichkeiten sehen und beginnen sie zu nutzen. Ot Pa Wora* möchte dafür so etwas wie ein Katalysator sein und fördert gezielt Ugander durch:

* Ot Pa Wora ist Alur, eine ugandische Stammessprache). Es bedeutet Haus meines Vaters.